Friedhofsführungen
| Dauer: 1,5 bis 2 Stunden |
Streifzüge über den Hasefriedhof
Wer den Hasefriedhof durch den ältesten Eingang betritt, wird freundlich von zwei kindlichen Gestalten begrüßt: vom Todesgenius mit einem Tränentuch und dem Schlafgenius mit einem leicht beiseite gezogenen Lendenschurz. Beide richten eine brennende Fackel als Symbol des verlöschenden Lebens nach unten.
Der aufmerksame Besucher kann viele Entdeckungen auf einem der ältesten kommunalen Friedhöfe in Norddeutschland machen, denn ein Gang über die sogenannten „Totenhöfe“ bietet viele interessante Einblicke in 200 Jahre Osnabrücker Kulturgeschichte. Anhand der vorhandenen Grabmäler und deren Symbolik wird in dieser Führung vor allem der Wandel der Bestattungs- und Grabkultur vom Gottesacker bis zum Krematorium an markanten Beispielen näher beleuchtet.
Streifzüge über den Johannisfriedhof
Während auf dem Hasefriedhof die Bürger der Altstadt ihre Toten begruben, wurden auf dem Johannisfriedhof seit 1808 die Neustädter beerdigt. Unter ihnen sind viele Personen, die in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle gespielt haben und zum Teil weit über die Grenzen Osnabrücks hinaus Berühmtheit erlangten.
So findet man neben der aussagekräftigen Grabstelle Gustav Tweers, der als erster deutscher Sturz- und Schleifenflieger Flugfahrtsgeschichte geschrieben hat, zum Beispiel auch die Grablegen der Familie Hammersen, die mit ihren Textilbetrieben und Werkssiedlungen über 150 Jahre das Gesicht der Stadt prägten.
Der Gang über diesen Friedhof soll vor allem an Hand der Grabanlagen bekannter und weniger bekannter Osnabrücker interessante und unterhaltsame Einblicke in die Stadtgeschichte bieten.
| Kosten: Gruppe mit maximal 25 Personen 120,00 € |


